Intensive Bautätigkeit auch zum Jahresende 2017

Nach der Konjunkturumfrage des ZDB bei seinen Mitgliedsverbänden verblieb die Bautätigkeit trotz eines regenreichen Novembers auf einem hohen Niveau. Rückläufige Meldungen zur Bautätigkeit blieben Einzelfälle.

Die intensive Bautätigkeit wiederspiegelt sich auch in der Geräteauslastung. Mit gut 75 % im Hochbau und ca. 70 % im Tiefbau bleiben die Vormonatswerte gut erhalten. Die andauernd hohe Kapazitätsauslastung erhält den Unternehmen eine hohe Investitionsneigung, die vorrangig in Ersatzbeschaffung mündet.
Während die Auftragsbestände im Hochbau etwas abgebaut wurden (von 3,5 Monate auf 3,2 Monate) halten sie im Tiefbau bei 2,5 Monaten. Dies dürfte auf den im Hochbau etwas nachgebenden Orderzugang zurückzuführen sein.

In allen Bausparten wird die Geschäftslage zum Jahresende als gut oder mindestens befriedigend beschrieben. Einzig im öffentlichen Bau zeigen sich zwischen dem Hochbau, mit einer erkennbaren Anzahl von Meldungen zu einer unbefriedigenden Nachfrage, und dem Tiefbau, mit anhaltend guter Beurteilung, graduelle Unterschiede bei der Bewertung. Auch die kurzfristigen Erwartungen, die ins neue Jahr hereinragen, sind von Zuversicht geprägt.

Trotz der guten Nachfrage sehen die Unternehmen kaum Möglichkeiten, die Baupreise anzuheben. Es bleibt bei einem intensiven Preiswettbewerb, der für Preisanpassungen wenig Spielraum lässt.