Baugewerbe begrüßt Beschlüsse des Koalitionsausschusses.

· Richtiges Signal für eine Verstetigung der Investitionen · Einziger Wermutstropfen: Keine Aussage zum Baukindergeld

„Wir begrüßen die Einigung der Koalitionsfraktionen zur Verstetigung der Investitionen ausdrücklich. Hier wird Planungssicherheit geschaffen, die weit über das Jetzt hinaus weist. Zudem greifen Planungserleichterungen für Investitionen unsere langjährigen Forderungen auf, damit Infrastrukturmaßnahmen schneller umgesetzt werden können. Daher ist es auch erfreulich, dass gerade das Thema Planungsbeschleunigung eine neue Dynamik erhält. Wir begrüßen die vereinbarten Schritte, diesen Prozess zu verkürzen ausdrücklich. Insbesondere die Einführung einer materiellen Präklusion ist ein wichtiger Punkt.“ Dieses erklärte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe zu den Beschlüssen des Koalitionsausschusses vom gestrigen Abend.
Pakleppa weiter: „Allerdings enthält der Beschlusstext keine Aussage zum Baukindergeld und zur AfA im Mietwohnungsbau. Das heißt für uns im Umkehrschluss, dass das sehr erfolgreiche Baukindergeld zum Ende dieses Jahres und die degressive Afa zum Ende 2021 auslaufen.

So richtig und wichtig der Abbau des Investitionsstaus der öffentlichen Hand ist, so richtig und wichtig wäre es gewesen, auch im Wohnungsbau weitere investive Anreize zu setzen. Hier bleiben wir bei unserer Forderung, nach einer Verlängerung des Baukindergeldes als auch der Erhöhung der linearen AfA nach Auslaufen der degressiven.“

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