Konjunkturumfrage September 2013: Lagebeurteilung im September gut

Die Lagebeurteilung hat sich im September im Vergleich zum Vormonat in allen drei Bausparten leicht verbessert.

Überwiegend „gut“ sind dabei die Urteile zum Wohnungs- und Gewerbebau. Zum öffentlichen Hochbau und zum Tiefbau insgesamt werden überwiegend „befriedigende“ Urteile gefällt. Das ergibt die monatliche Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes unter seinen Mitgliedsunternehmen.

Dabei konstatieren die Unternehmen im Wohnungsbau und im Gewerbebau eine tendenziell steigende Nachfrage. Im öffentlichen Hochbau und den Tiefbausparten wird sie überwiegend als unverändert zum Vormonat wahrgenommen. Rückläufige Meldungen kamen in allen Sparten nur selten vor.

Korrespondierend zu diesen Einschätzungen fallen die Urteile zur Bautätigkeit aus. In allen Sparten wird ein unverändertes bis gestiegenes Niveau gemeldet. Daher hält sich auch die Beschäftigung auf hohem Niveau.

Die Geräte werden im Hochbau wie im Tiefbau zu zwei Dritteln ausgelastet, was dem Niveau von August entspricht.

Bei guter Auslastung halten die Auftragsbestände auf gutem Niveau bei knapp 3 Monaten im Hochbau und knapp 2,5 Monaten im Tiefbau.

Während die Lagebeurteilung überwiegend positiv ausfällt, sind die Erwartungen verhaltener. Mehr Unternehmen als im Vormonat geben skeptischere Urteile ab. Das Gros der Unternehmen sieht aber keine veränderte Tendenz.

Unverändert bleibt die Situation bei den gemeldeten Behinderungen der Bautätigkeit. Der Fachkräftemangel wird an erster Stelle genannt. Zahlungsverzögerungen der Auftraggeber folgen unmittelbar. Witterungsbedingte Behinderungen gab es wie im Vormonat kaum.

Investitionsmittel gehen zuvorderst in Ersatzbeschaffungen.