Der Umsatz im Wohnungsbau erreichte im Juli 3,6 Mrd Euro (+4,3 % z. Vorjahr) und kumulativ 19,4 Mrd. (+1%).

Bestimmend für den anhaltend positiven Trend ist der Mehrfamilienhausbau. Hier sind bis zum Juli für mehr als 74.500 WE Baugenehmigungen im Neubau erteilt worden. Das waren ca. 3.000 WE mehr als vor Jahresfrist.

Die Nachfrage insbesondere aus den Ballungsgebieten ist sehr nachhaltig. Bauunternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten sind hier besonders im Mehrfamilienhausbau aktiv. Ihre Umsatzentwicklung fällt daher deutlich höher aus (+6%) als der aufgeschätzte Wert für die Sparte insgesamt.

Bei den Ein- und Zweifamilienhäusern wurden gegenüber dem Vorjahr ca. 1.000 WE mehr genehmigt. Mit ca. 65.500 WE wurden wie bereits im Vorjahr allerdings weniger Bauanträge gestellt als im Mehrfamilienhausbau.

Die Auftragssituation lässt erwarten, dass es bei einer hohen Auslastung der Kapazitäten im Wohnungsbau in den kommenden Monaten bleibt. Um knapp 10% fallen die Order kumulativ höher aus als im Vorjahr.

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