In 2015 stehen dem Bundeshaushalt 195 Mio. Euro für Investitionen in Lärmschutzanlagen an Straßen und Schienen zur Verfügung.

Jeder vierte Europäer ist gesundheitsschädlichem Verkehrslärm ausgesetzt, demnach stellt der Straßenlärm die dominierende Lärmursache dar. Die Europäische Kommission schätze die durch den Verkehrslärm verursachten Kosten - etwa für die Gesundheitsaufwendungen - schon in 2012 auf rund 40 Mrd. Euro pro Jahr.

Bereits für das Haushaltsjahr 2014 wurden Lärmsanierungsmittel für die Bun­desfernstraße um 5 Mio. Euro auf ca. 55 Mio. Euro erhöht. Für das Haushaltsjahr 2015 wurden die Lärmsanierungsmittel nunmehr auf ca. 65 Mio. Euro erhöht. Der Mittelansatz des Titels „Maßnahmen zur Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ wurde bereits im Haushalt 2014 um 30 Mio. Euro auf 130 Mio. Euro erhöht. Im Haushalt 2015 beträgt der Mittelansatz ebenfalls 130 Mio. Euro. Insgesamt fließen damit in 2015 fast 200 Mio. Euro für Lärmsanierungen an die Bundesinfrastruktur.
(Quelle: Handelsblatt, 27. Januar 2015; Bundestag - Drucksache 18/4556)