In 2012 wurden von der KfW mehr als 115.000 energieeffiziente Neubauwohnungen gefördert – das entspricht 55 % aller genehmigten Neubaumaßnahmen.

In dem Programm „Engerieeffizient Bauen“ wurden etwa 66.000 Neubauvorhaben mit mehr als 115.000 Wohnungen gefördert. Gemessen an der Zahl der Baugenehmigungen im Jahr 2012 – laut Bautätigkeitsstatistik rund 211.000 Wohnungen – erreichte die Förderung damit einen Anteil von etwa 55 % am deutschen Wohnungsneubau.

Im Jahr 2012 wurden im Programm „Energieeffizient Bauen“ KfW-Effizienzhäuser auf drei unterschiedlichen Niveaus (KfW-Effizienzhaus 40, 55 und 70) gefördert, die in Relation zum Neubaustandard der EnEV 2009 definiert sind. Der Anteil des Standards 70 beträgt 73 %, der höchste Standard 40 ist mit 8 % vertreten.

Das erreichte Wärmeschutzniveau der geförderten Maßnahmen liegt deutlich über dem EnEV-Neubau-Standard. Im Durchschnitt wurde der nach EnEV definierte Grenzwert für den spezifischen Transmissionswärmeverlust, ein Maß für den Wärmeverlust der gesamten Gebäudehülle, um ungefähr 43 % unterschritten.

Die geförderten Neubauten werden am häufigsten (zu 48 %) mit elektrischen Wärmepumpen beheizt. Gasheizungen (überwiegend Erdgas) haben einen Anteil von 32 %, Fernwärmeheizungen von 13 % und Biomasseheizungen9 von etwa 8 %. Heizöl wird nur sehr selten als Hauptenergieträger eingesetzt.

Solaranlagen (Solarthermie bzw. Photovoltaik) wurden an 47 % der Gebäude installiert, Lüftungsanlagen (diese ganz überwiegend mit Wärmerückgewinnung) in 59 % der Gebäude.

Quelle: KfW