Konjunkturumfrage Januar 2013: Witterungsbedingt niedrige Geräteauslastung

Zu Jahresbeginn 2013 zeigt sich die Geschäftslagebeurteilung zwiespältig. Während sich im Wohnungsbau weiterhin ein positives Bild abzeichnet, ist die Bewertung im gewerblichen Bau und Straßenbau rückläufig.

Die Urteile gehen dabei per Saldo im gewerblichen Bau von „gut“ auf „befriedigend“ und im Straßenbau von „befriedigend“ auf „unbefriedigend“. Der sonstige Tiefbau wird wie im Vormonat mit „befriedigend“ gewertet. Der Stimmungsaufschwung im öffentlichen Hochbau zum Ende des letzten Jahres hat sich zunächst nicht halten können. Insgesamt ist die Lagebeurteilung zu Beginn des Jahres von der geringen Bautätigkeit gekennzeichnet. Witterungsbehinderungen haben dazu beigetragen.

Bei der Nachfrage gab es im Vergleich zum Vormonat wenig Veränderungen. Dies zeigt sich auch bei den Auftragsbeständen, die im Hochbau mit 2 Monaten (alte Länder) das Vormonatsergebnis hielten. Im Tiefbau verblieb die Auslastung – nicht zuletzt witterungsbedingt –unterhalb von 2 Monaten.

Die jahreszeitlich typisch verhaltene Bautätigkeit zeigte sich besonders bei der Geräteauslastung. Sie gab bundesweit gegenüber dem Vormonat um ca. 10 %-Punkte nach, im Hochbau auf ca. 50 % und im Tiefbau auf ca. 45 %.

Die Beschäftigtenzahl wurde nach den Meldungen bundesweit stabil gehalten. Dabei kam das Saison-KUG zum Tragen.

Die Behinderung der Bautätigkeit nahm witterungsbedingt zu. Weiterer Hauptgrund einer gehinderten Bautätigkeit bleibt der Fachkräftemangel.

Die Erwartungen zur Entwicklung in den nächsten drei Monaten sind für die Auftrags- und Geschäftsentwicklung weiter aufwärts gerichtet.