Konjunkturumfrage April 2013: Bautätigkeit im April endlich angesprungen

Nachdem witterungsbedingt die Bauproduktion von Januar bis März nur eingeschränkt möglich war, zeigt die Auswertung der monatlichen Umfrage für den April eine angesprungene Bautätigkeit.

Dieser Umschwung zeichnet sich in allen Bausparten ab. Davon profitiert haben besonders die von der Witterung betroffenen Tiefbaubereiche.

Die belebte Bautätigkeit findet ihren Niederschlag auch in der verbesserten Kapazitätsauslastung. Im Hochbaubereich werden für die Geräteauslastung nach gut 50% im März nun über 60% registriert; im Tiefbaubereich nach 45% im Vormonat nun im April knapp 60%.

Für die Beschäftigung melden die Unternehmen ebenfalls eine deutliche Steigerung.

Die Geschäftslagebeurteilung vervollständigt das freundlichere Bild. Der Wohnungsbau verzeichnet nach dem Stimmungseinbruch über die Wintermonatedeutliche Zugewinne und schließt per Saldo mit dem Gesamturteil „gut“. Der öffentliche Bau verzeichnet nun erstmals in diesem Jahr nennenswerte Voten für eine gute Beurteilung. Per Saldo sind diese Meldungen aber noch deutlich in der Unterzahl. Im gewerblichen Bau halten sich die Meldungen zu einer guten und einer unbefriedigenden Lagebeurteilung die Waage.

Zur verbesserten Lagebeurteilung wird neben der wiederbelebten Bautätigkeit die gute Auftragslage beigetragen haben. Für den Hochbaubereich werden nun Bundesweit durchschnittlich knapp drei Monate angegeben, nach ca. 2,5 im Vormonat. Im Tiefbaubereich klettern die Werte ebenfalls um ca. 0,4 Monate auf nunmehr 2,5 Monate.

Bei der Investitionsneigung bleibt vorerst alles beim Alten. Die Investitionsneigung, bleibt verhalten, soweit vorhanden, geht sie zuvorderst in Richtung Ersatzbeschaffung. Über Rationalisierungsinvestitionen wird nur vereinzelt berichtet.