Kaum witterungsbedingte Behinderungen der Bautätigkeit im Januar 2014

Anders als im Vorjahr haben die Bauunternehmen im Januar auf breiter Front die Bautätigkeit aufgenommen.

Möglich machte das zum Einen die sehr milde und trockene Witterung. Nur im Nordosten wurde es Ende Januar deutlich winterlich. Zum Anderen bestanden aus dem Vorjahr noch hohe Auftragsbestände. Diese lagen im Hoch- und Tiefbau um etwa einen halben Monat über dem Vergleichswert des Vorjahres. Das ergibt die monatliche Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes unter seinen Mitgliedsunternehmen für Januar 2014.

So wird die Geschäftslage im Wohnungsbau und Wirtschaftsbau nahezu ausschließlich mit guten und befriedigenden Urteilen bedacht. Die besten Noten erhält nach wie vor der Wohnungsbau. Selbst die Tiefbaubereiche – saisonüblich eher von Behinderungen betroffen – kommen auf überwiegend positive Einschätzungen. Einzig der öffentliche Hochbau bekommt per Saldo eine unbefriedigende Beurteilung. Anders als in den anderen Spaten wird hier auch eine eher rückläufige Nachfrage konstatiert.

Die Erwartungshaltung für die nächsten drei Monate zur Geschäftsentwicklung ist aufwärts gerichtet. Hier gibt es kaum eine Meldung zu im Trend rückläufigen Erwartungen.

Die Geräteauslastung lag im Hochbau mit 66 % in den alten Ländern um nahezu 20 %-Punkte über dem Vorjahreswert. In den neuen Ländern blieb der Wert um ca. 10 % Punkte unterhalb des Wertes in den alten Ländern. Hier wird die Auslastung wegen des Kälteeinbruchs Ende Januar etwas verloren haben. Im Tiefbau wurden für die alten und neuen Länder Werte um 55 % gemeldet, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um ca. 15 %-Punkte entspricht.