Geschäftsklima legt im Juni weiter zu

Für den Juni ist aus den Rückmeldungen der Unternehmen eine weitere Aufhellung der Geschäftslage erkennbar. Das ergibt die monatliche Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes unter seinen Mitgliedsunternehmen.

Im Wohnungsbau wird sie weiter mit einem deutlich positiven – unverändert hohen – Saldo beurteilt. Veränderungen gibt es hier nicht. Vor einem Jahr war die Dynamik hier noch ausgeprägt. Zu einer deutlich besseren Beurteilung als im Vormonat kommt der Wirtschaftsbau, der im Saldo nahezu ähnlich hoch bewertet wird, wie der Wohnungsbau. Auch für die Tiefbaubereiche zeigt das Stimmungsbild zur Lage nach oben. Deutlich mehr Unternehmen geben ein positives Votum als im Mai. Insgesamt wird ein positiver Saldo erreicht wird. Lediglich der öffentliche Hochbau kann den in den letzten beiden Monaten angedeuteten positiven Trend nicht fortsetzen. Die Lagebeurteilung fällt hier wieder auf „unbefriedigend“ zurück.

Die Bautätigkeit hat etwa die Intensität des Vormonats erreicht. Angezogen hat das Niveau im Tiefbau. Dies zeigt sich auch bei der Geräteauslastung. Sie stieg in den alten Ländern von knapp 60 % auf 63 %. Im Hochbau bleibt das Auslastungsniveau bei fast 70 % erhalten. Die Auftragsbestände haben trotz ausgeweiteter Produktion weiter zugenommen, insbesondere im Hochbau - hier um einen halben Monat auf etwa 3 Monate. Im Tiefbau verbleibt der Wert bei etwa 2 Monaten.

Erwartungen zur Geschäftsentwicklung bleiben im Saldo unverändert leicht aufwärts gerichtet. Die Investitionstätigkeit ist rege, wenn sie auch überwiegend in Ersatzbeschaffungen mündet. Die Facharbeitergewinnung bleibt für die Bauunternehmen eine Herausforderung.