Geräteauslastung im November deutlich höher als vor Jahresfrist

Die Unternehmen bewerten die augenblickliche Geschäftslage weiterhin gut.

Spartenbezogen sind nur die Urteile für den öffentlichen Hochbau verhalten. Demgegenüber gehen die Erwartungen für die nächsten drei Winter-Monate erwartungsgemäß zurück. Das ergibt die monatliche Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes unter seinen Mitgliedsunternehmen für November 2013.

Die Auftragsbestände halten ein jahreszeitlich vergleichsweise hohes Niveau. Die gute Auftragslage lässt eine Geräteauslastung zu, die im Hochbau- und Tiefbaubereich um 10 %-Punkte höher als vor Jahresfrist liegt. Gegenüber dem Vormonat konnte eine Steigerung nur im Hochbau verzeichnet werden (von 67 % auf 71 %) was insbesondere auf die intensive Wohnungsbautätigkeit zurückzuführen sein dürfte. Die Auslastung im Tiefbau fiel demgegenüber zum Vormonat zurück. Dabei haben wohl die hohen Niederschlagsmengen im Süden eine Rolle gespielt. Hier wurden deutlich geringere Auslastungen registriert, als in den anderen Landesteilen.

Die Bautätigkeit bleibt im November in allen Sparten intensiv, die Beschäftigung wird stabil gehalten.

Die Investitionen wurden gegenüber den Vormonaten etwas ausgeweitet, sind aber primär weiter stark auf Ersatzbeschaffungen konzentriert.