Deutsche Meisterschaft 2017 in den Bauberufen ist entschieden: Gold-, Silber- und Bronzemedaillen wurden in sieben Gewerken vergeben.

65 Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben bei der Deutschen Meisterschaft in den Bauberufen, die vom 11.-13. November 2017 in Sigmaringen stattfand, um die begehrten Gold-, Silber- und Bronzemedaillen gekämpft.

Der Wettbewerb, veranstaltet vom Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, fand im Ausbildungszentrum Bau Sigmaringen statt. Beton- und Stahlbetonbauer, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Maurer, Straßenbauer, Stuckateure, Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer sowie Zimmerer zeigten während der ein- bis dreitägigen Wettbewerbe Bestleistungen. Es war der 66. Wettbewerb dieser Art. Zugelassen waren die Landessieger in den jeweiligen Berufen.

Insgesamt wurden 21 Medaillen vergeben. Sieger im Ranking der Bundesländer ist mit Abstand Baden-Württemberg. Insgesamt gingen fünf Gold- und eine Silbermedaille an das Gastland der diesjährigen Deutschen Meisterschaft. Auf Platz zwei steht Bayern mit einer Gold- und zwei Bronzemedaillen. Auf Platz drei landete Schleswig-Holstein mit zwei Silber- und einer Bronzemedaille.

Bei den Maurern ging die Goldmedaille an den 21jährigen Jens Behrens aus Scheeßel (Niedersachsen). Die Silbermedaille errang Moritz Uder (22) aus St. Ingbert (Saarland) und Bronze erhielt Philipp Wiesenthal (23) aus Neumünster (Schleswig-Holstein).

Die Goldmedaille im Beton- und Stahlbetonbauerhandwerk ging an Niklas Berroth (20) aus Sulzbach-Laufen (Baden-Württemberg), Silber holte der 18jährige Jonas Hopf aus Probstzella (Thüringen) und Bronze errang Michael Pfeffer (19) aus Kollnburg (Bayern).

Janis Vincent Genter (19) aus Aalen (Baden-Württemberg) erkämpfte sich die Goldmedaille im Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerk. Silber ging an Maurice Friedolin Käsmann (19) aus Eiterfeld (Hessen) und Bronze an Toni Strauß (18) aus Windelsbach (Bayern).

Deutscher Meister der Straßenbauer wurde der 19jährige Niclas Neß aus Leutkirch (Baden-Württemberg). Die Silbermedaille ging an Tim Ruschau (20) aus Heiligenhafen (Schleswig-Holstein), die Bronzemedaille an Felix Brechmann (19) aus Sundern (Nordrhein-Westfalen).

Die Goldmedaille bei den Stuckateuren ging an den 18jährigen Jannik Kern aus Ottersweier (Baden-Württemberg), Silber an Christoph Henkel (22) aus Thaleischweiler-Fröschen (Rheinland-Pfalz) und Bronze an René Wolf (23) aus Neunkirchen (Saarland).

Deutscher Meister der Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer ist der 26jährige Balázs Kis aus Ahorntal (Bayern); Silber ging an Maximilian Saupe (19) aus Fellbach (Baden-Württemberg) und Bronze an Tim Bastigkeit (19) aus Wardenburg (Niedersachsen).

Die Goldmedaille bei den Zimmerern ging an Lukas Nafz (19) aus Horb a.N. (Baden-Württemberg). Silber holte Tom Jacobsen (19) aus Fehmarn (Schleswig-Holstein) und Bronze Micha Endt (20) aus Scheibenberg (Sachsen).

„Unsere gut ausgebildeten Nachwuchskräfte haben sich den Wettbewerben gestellt und herausragende Leistungen erbracht. Das beweist einmal mehr, wie hochwertig unsere Ausbildung im Baugewerbe ist“, erklärte Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, zum Abschluss der Wettbewerbe. „Grundlage dafür ist das duale Ausbildungssystem, ergänzt um die überbetriebliche Ausbildung. Die jungen Menschen, die Branche und die Bauherren sind die Gewinner dieses bewährten Ausbildungssystems made in Germany, um das uns nach wie vor viele beneiden.“

„Dieser Wettbewerb hat einmal wieder gezeigt, zu welch tollen Spitzenleistungen unsere jungen Nachwuchskräfte im Bauhandwerk fähig sind,“ freute sich Bernhard Sänger, Präsident der Bauwirtschaft Baden-Württemberg.

Die Deutsche Meisterschaft wird unterstützt von der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, der SOKA-BAU sowie der Fa. Stabila. CWS boco kleidet die Wettbewerbsteilnehmer ein.