22 Mio. Tonnen CO2 sollen lt. Bundesregierung für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende zusätzlich eingespart werden.

Nur so können die Klimaschutzziele bis 2020 erreicht werden. Ein Viertel davon soll der Gebäudebereich aufbringen. Das geht nur über zusätzliche Information und Förderung.

Der Stromsektor soll dabei besonders berücksichtigt werden. Dabei wird hinsichtlich der Stromtrassen auch die Verlegung von Erdkabeln genannt. Hier bieten sich begehbare Infrastrukturkanäle (ISK) als preiswerte, ökologische und technisch leistungsfähige Lösung an. Die Anordnung von Hochspannungskabeln in begehbaren Infrastrukturkanälen ermöglicht die Verwendung kostengünstiger Kabel, die im begehbaren Kanal jederzeit zu Wartungs- und Reparaturzwecken zugänglich sind. Die Kabel können im Bedarfsfall auch mit geringem Aufwand ausgetauscht oder ergänzt werden. Zudem ist durch Ausnutzung einer natürlichen Thermik auch eine Wärmeableitung im ISK möglich, wodurch sich die Kabeltemperatur verringert, die Leitungskapazität erhöht und der Leitungsquerschnitt reduziert werden kann.