Bauunternehmen starten mit hohen Auftragsbeständen ins neue Jahr

Die an der monatlichen Umfrage des ZDB teilnehmenden Bauunternehmen schätzen die Geschäftslage im Januar 2019 im Wohnungs- und Wirtschaftsbau überwiegend gut bis befriedigend ein.

Die Einschätzungen zum öffentlichen Hoch- und Tiefbau sowie dem sonstigen Tiefbau fielen demgegenüber saisonbedingt etwas verhaltener aus.
Die kurzfristigen Erwartungen zur Geschäftsentwicklung in den nächsten drei Monaten sind demgegenüber klar aufwärtsgerichtet. Dazu tragen die hohen Auftragsbestände bei, die zu Jahresbeginn vorliegen. Diese werden für den Hochbaubereich mit gut 4 Monaten angegeben, Ende letzten Jahres lagen sie bei 3,3 Monaten. Im Tiefbau verbleiben sie mit 2,4 Monaten auf dem Niveau vom November 2018. Die Vorjahreswerte vom Januar 2018 werden damit jeweils übertroffen; (Hochbau Januar 2018 ca. 3,5 Monate; Tiefbau Januar 2018 ca. 2,2 Monate)

Die Nachfrage nach Bauleistungen hält auf unverändert hohem Niveau. Die Bautätigkeit ist kaum von witterungsbedingten Behinderungen eingeschränkt. Die Geräteauslastung liegt mit ca. 70 % im Hochbau und 55 % im Tiefbau jeweils 5,5 %-Punkte unterhalb der Vorjahreswerte vom Januar 2018 (Hochbau 75 %, Tiefbau 60 %). Gleichwohl sind das vergleichsweise hohe Werte für einen Januar; insbesondere im Hochbau.

Angesichts der beständigen Nachfrage wollen die Unternehmen weiter in Geräte und Personal investieren.