Bautätigkeit weiter auf vergleichsweise hohem Niveau

Die Bauunternehmen berichten auch im Februar 2014 über eine vergleichsweise rege Bautätigkeit. Gerade im Vergleich zum Vorjahr werden deutlich weniger witterungsbedingte Behinderungen gemeldet.

Die Geschäftslage wird insgesamt weiter als gut eingeschätzt. Allerdings gibt es, anders als im Januar 2014, auch verhaltenere Einschätzungen zum Wohnungsbau und Gewerbebau. Im öffentlichen Bau hat sich demgegenüber eine leichte Verbesserung gezeigt. Hier ist vor allen Dingen die Besserung gegenüber dem Vorjahr erkennbar.
Für die gute Stimmungslage dürften die nach wie vor recht hohen Auftragsbestände zu Beginn eines Jahres beitragen. So kann die günstige Witterung weiter nahtlos zur Produktion genutzt werden. Vergleicht man die getroffenen Meldungen aus dem Januar und Februar 2014, so halten in den alten Ländern die Auftragsbestände im Hochbau bei 2,4 Monaten und im Tiefbau bei knapp 2 Monaten das Niveau aus dem Vormonat. Vor Jahresfrist lagen sie jeweils 0,3 Monate niedriger.

Die Geräteauslastung lag im Hochbau mit 62 % in den alten Ländern leicht unter dem Vormonat aber um gut 10 %-Punkte noch über dem Vorjahreswert. Auch im Tiefbau bleibt es mit etwas mehr als 50 % bei einem 10 %-Punkte Vorsprung. In den neuen Ländern lag die Auslastung im Hoch- wie im Tiefbau mit gut 60 % etwas über den Januarwerten.

Die Erwartungen für die nächsten drei Monate zur Geschäfts- und Auftragsentwicklung bleiben aufwärts gerichtet. Weiterhin wird nicht erwartet, dass die Preisentwicklung für Bauleistungen anzieht.