Konjunkturumfrage Februar 2013: Bautätigkeit noch unbelebt; Erwartungen nehmen zu

Die Umfragewerte im Februar des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes unter seinen Mitgliedsbetrieben zeigen noch keine nachhaltige Belebung der Bautätigkeit.

Dazu haben auch die winterlichen Witterungsverhältnisse im Februar beigetragen. Gleichwohl blicken die Unternehmen im Hochbaubereich zuversichtlicher auf die kommenden drei Monate. Ursächlich dafür dürfte das Anwachsen der Auftragsbestände sein.

Bundesweit verzeichnen die Unternehmen im Hochbau etwas ansteigende Auftragsbestände. Sie sind in den alten Ländern auf 2,1 Monate (Vormonat 2,0 Monate) und in den neuen Ländern auf 3,0 Monate (Vormonat 2,8 Monate) angestiegen. Dabei gibt es im Wohnungsbau durchaus große Bestände. Für den Gewerbebau überwiegt das Urteil „ausreichend“. Im öffentlichen Hochbau gibt es offensichtlich im Februar noch wenig Impulse. Die Order werden hier überwiegend als „ausreichend“ bis „zu klein“ charakterisiert.

Demgegenüber melden die Unternehmen aus dem Tiefbau einen leichten Rückgang um 0,2 bis 0,3 Monate. Mit 1,5 Monaten in den alten und neuen Ländern werden auch niedrigere Werte als Vorjahresfrist registriert.

Die Geräteauslastung entspricht der noch recht unbelebten Bautätigkeit. Mit 53 % in den alten und 50 % in den neuen Ländern wird im Hochbau etwa ein Niveau wie vor Jahresfrist erreicht. Gegenüber dem Vormonat ist die Auslastung damit gut stabil. Mit etwa 45 % hält auch das Niveau im Tiefbau.

Die Unternehmen halten die Beschäftigung trotz niedriger Auslastung.

Die Behinderung der Bautätigkeit nahm witterungsbedingt zu. Vom Fachkräftemangel wurde daher weniger berichtet.

Die Bauunternehmen schauen zuversichtlicher auf die nächsten Monate Sie erwarten zunehmende Geschäftsentwicklungen. Die Zuversicht der Bauunternehmen schlägt sich in der Investitionsneigung wieder. Der Trend, neben Ersatzbeschaffungen auch auf Rationalisierung und Erweiterung zu setzen, hält an.