Baukonjunktur Oktober: Geschäftslagebeurteilung hält zu Beginn des letzten Quartals hohes Niveau

Zu Beginn des vierten Quartals hält die Beurteilung der Geschäftslage durch die Mitgliedsbetriebe des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes das hohe Niveau. Im Tiefbau zeigt sich der positive Trend der letzten Monate weiter gefestigt. Gerade hier fällt die Beurteilung besser aus als vor Jahresfrist.

Im Wirtschaftsbau und öffentlichen Hochbau wird die Lage unverändert beurteilt. Für den Wirtschaftsbau bedeutet dies per Saldo eine positive Einschätzung, für den öffentlichen Hochbau eine bestenfalls befriedigende.
Ungebremst zeigt sich die Nachfrage im Wohnungsbau, hier hat die Bautätigkeit auch noch einmal angezogen. Einen kaum veränderten Orderzustrom sehen die Unternehmen im Wirtschaftsbau und öffentlichen Bau. Angesichts der in den letzten Monaten in allen Bereichen gestiegenen Order, bleibt es damit insgesamt bei gut gefüllten Auftragsbüchern.

Die Geräteauslastung erreicht im Oktober mit 70 % nicht mehr ganz den Vormonatswert (bei 75 %). Im Tiefbau bleibt es bei einer Auslastung ebenfalls um 70 %. Die Auslastung war wohl teilweise witterungsbedingt gebremst. Erkennbar mehr Unternehmen als vor Jahresfrist meldeten angesichts niedriger Temperaturen und vermehrten Niederschlägen entsprechende Baubehinderungen.

Trotz der hohen Nachfrage und Geräteauslastung sehen die Unternehmen kaum Möglichkeiten die Baupreise zu erhöhen. Dies korrespondiert mit den Meldungen des Statistischen Bundesamtes zur Entwicklung der Baupreise.

Die Investitionsneigung bleibt angesichts der anhaltend hohen Auslastung und gut gefüllten Auftragsbücher hoch, wenngleich vorrangig nur auf Ersatzinvestitionen gerichtet.