Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung

Das Ausmaß und die Erscheinungsformen von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung sind nach wie vor für die deutsche Bauwirtschaft bedrohlich.

Die Scheinselbstständigkeit und die Zahl der Einmannbetriebe nehmen erschreckend zu.

Zum Teil stellen wir mafiöse Strukturen fest, in denen mit hoher krimineller Energie gegen gesetzliche Bestimmungen verstoßen und Lohnsteuern und sowie Sozialversicherungsbeiträge hinterzogen werden. Zu Lasten der Solidargemeinschaft werden steuer- und sozialversicherungsrechtliche Verpflichtungen zum eigenen wirtschaftlichen Vorteil missachtet und trickreich unterlaufen. Die daraus resultierenden Wettbewerbsverzerrungen gefährden gleichermaßen den ehrlich agierenden Unternehmer wie den solidarisch handelenden Bürger, die Konkurrenzfähigkeit inländischer Betriebe wie die Arbeitsplätze heimischer Arbeitnehmer und nicht zuletzt auch die tarifpolitische Handlungsfähigkeit der Sozialpartner.

Der Gesetzgeber hat zwar in den letzten Jahren unsere Forderungen aufgegriffen. Gleichwohl müssen aber die politischen Rahmenbedingungen weiter verändert werden.

Unsere aktuellen Forderungen für die 17. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages erschließen sich aus dem Flyer "Wege aus der Schwarzarbeit".